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Das Stand Up Paddling hat eine lange Geschichte: Bereits im alten Polynesien bewegte man sich auf Wasserstraßen mithilfe von schwimmenden Brettern, darauf aufrecht stehend, und ein Paddel für beide Seite benutzend. Auch heute sieht man noch in vielen Gebieten Südostasiens, der Ozeanien und des Pazifiks solche Wasserfahrzeuge. Aber auch in Europa gibt es ähnliche historische Vorbilder, man denke nur an die Gondolieri des alten Venedig, die die Wasserstraßen befuhren. Das waren wahrhaftige, frühzeitliche „Stand-Up-Paddler“, auch wenn sie wohl kaum so genannt wurden. Heute ist das SUP zu einer etablierten Surf-Sportart geworden. Dank neuer Materialien konnten die Bretter besser auf dem Wasser bleiben und gleichmäßiger fahren. Der Vorteil beim SUP liegt natürlich auch darin, dass man sich notfalls bei absoluter Windstille und spiegelglattem Wasser fortbewegen kann. Das wird dann zwar nicht so spektakulär sein wie das Wellenreiten der echten Surfer, aber so kann man auch stillere Gewässer wie Flüsse und Kanäle [...]


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Sogenannte Crosssportarten zeichnen sich dadurch aus, dass sie mindestens zwei konventionellere, bekannte Sportarten in sich aufnehmen und etwas Neues kreieren. Skiken ist so eine Sportart, bei der sich offensichtlich das Nordic Walking auf der einen und das Inline-Skaten auf der anderen Seite lieb gewonnen haben und dann eben das dabei heraus kam. So ist das Skiken also ein Sport, bei dem man ebenfalls auf Rädern fährt, jedoch wie beim Nordic Walking Stöcke verwendet, wenn auch in einer anderen Weise. Ausrüstung Die Skikes, die man sich anzieht, sind im Gegensatz zu Rollschuhen oder Inline-Skatern keine kompletten eigenen Schuhe, die über den Fuß angezogen werden, sondern nur stabile Metallhalterungen, in die man mit einem angezogenen Schuh den Fuß hineinstellt. Ein Skike hat nur zwei Räder, jeweils vorne und hinten eins, und sie sind oft mit aus Luft gefüllten Reifen bezogen, haben einen Durchschnitt von etwa 15 cm. Die Stöcke sind indessen ganz [...]


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Das Surfen ist wirklich ein einmaliges Gefühl, oder? Man gleitet auf einer Unterlage entlang, die Landschaft vorbeifahrend, der Gleichgewichtssinn wird vom hin und her der Kurvenfahrt geschmeichelt, man fühlt sich schneller, mobiler, freier. Viele betreiben deshalb leidenschaftlich gerne das Snowboarden ebenso wie das Surfen auf dem Wasser. Auch ist bekannt, dass es Alternativen wie das Surfen auf Sand oder flachem Wasser gibt. Doch wer damit noch immer nicht genug hat und am liebsten jeden Tag zur Schule oder Arbeit surfen will, kann ein Waveboard nehmen. Waveboards sind das Hauptequipment des Streetsurfings. Davor gab es ja die allseits bekannten Skateboards mit ihren vier Rädern. Doch genauso wie Rollschuhe auf vier Rädern inzwischen längst von den Inline-Skatern, deren Räder in einer geraden Linie angeordnet sind, abgelöst wurden, so werden auch die Skateboards nun von den Waveboards ersetzt, die gerade mal zwei Räder haben. Von oben aus gesehen erinnern die Waveboards ein wenig [...]


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Der Muff von tausend Jahren – raus aus den Kugelbahnen? Sicher, Boccia ist eine gesetzte Sportart aus Italien, die dort sowie in Europa noch immer eine unleugbare Popularität hat. Doch kann auch zu Recht behauptet werden, dass dem altehrwürdigem Boccia zu viele Reglementierungen anhängen, zu viel, was beachtet werden muss, sodass dies nicht mehr in die Spontanität der heutigen Zeit passt. Alleine schon die Bahn muss stimmen, die Kugeln das richtige Gewicht haben usw. Crossboccia ist eine sehr neue Trendsportart, die wahrscheinlich weniger Vorrausetzungen hat als irgendeine andere. Alles, was man braucht, ist ein Arm zum Werfen und ein Auge zum Zielen. Mehr braucht es nicht beim Crossboccia, das im Innenraum oder überall auf der Straße gespielt werden kann, sofort, unkompliziert und ohne Bahn. Beim Crossboccia werden anstelle von runden, festen Bällen Stoffkugeln benutzt, die mit Granulatkörnchen gefüllt sind und deswegen nicht rund rollen. Es gibt wie beim normalen Boccia [...]

ben
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Bei Boccia handelt es sich um ein klassisches Kugelspiel mit Ursprung aus Italien, das Ähnlichkeiten mit dem Boule-Spiel hat. Spielfeld Der Untergrund fürs Boccia ist im Gegensatz zum Boule kein Rasen, sondern ein fester, ebener Untergrund, meistens ein solider Sand- und Kiesboden. Die Boccia-Bahn ist 26,5 mal 4,5 Meter breit. Sie ist dabei in verschiedene Abschnitte, gekennzeichnet durch Linien, unterteilt. An ihren Rändern ist die Bahn unterdessen von Brettern deutlich umrahmt, sodass keine Kugeln aus dem Feld heraus rollen. Es gibt zwei Arten von Kugeln in diesem Spiel: Der Pallino, die Setzkugel, die einen Durchmesser von etwa 4 Zentimetern hat und 60 Gramm schwer ist, und die großen Wurfkugeln, die bei einem Durchmesser von 11 Zentimetern zwischen 920 und 1000 Gramm wiegen. Regeln Zu Beginn eines Satzes wird der Pallino in das Spielfeld geworfen. Er muss dabei die Mittelinie überqueren, also recht weit weg von den Spielern, die am Anfang [...]

ben
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Man kann sie manchmal draußen auf dem Meer sehen. Wenn man an einem schönen Sommertag die Küste entlang schlendert, den Blick aufs blaue Wasser gerichtet, fallen einem dann die bunten Kites auf, die von weiter Ferne her wie gigantische Blütenblätter aussehen, die vielleicht ein trauriger Riese von einer großen Blume gerupft hat. In Wirklichkeit handelt es sich bei diesen Kites um Drachen, die vom Wind getrieben werden. Kitesurfen ist eine Abwandlung des Windsurfens, die Elemente des Lenkdrachensports mit einbezieht. Genau wie beim Lenkdrachenfliegen geht auch hier darum, einen großen Drachen mit enormer Flügelspannweite in die Luft steigen zu lassen, nur mit dem Unterschied, dass man nun nicht mehr auf dem Boden steht und den Drachen lenkt, sondern selbst ein Surfbrett hat und sich von diesem Drachen ziehen lässt. Das Kitesurfen ist durchaus nicht leicht für Anfänger, weswegen man es erst einmal in Schulen an der Küste lernen muss. Sowohl an [...]

ben
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Eine junge Sportart, die sich in den USA entwickelt hat und dort auch am populärsten ist, ist das Discgolf. Es kombiniert die Grundregeln des Golfens mit den Wurfscheiben aus dem Frisbee. Es kommt dabei auf gute Wurftechnik, Einbeziehung der Wetterverhältnisse und Präzision an. Genauso wie beim Golf oder Minigolf geht es beim Discgolf darum, einen Kurs mit mehreren Bahnen zu absolvieren, wobei auf jeder Bahn eine Frisbeescheibe in einen Fangkorb aus Metall und mit Ketten zum Stoppen der Scheiben geworfen werden muss. Ganz wie beim normalen Golf muss auch beim Discgolf die Stelle, wo eine Scheibe beim ersten Wurf gelandet ist, markiert und von dort aus weiter geworfen werden. Die Länge der Bahnen oder ihr Durchmesser kann dabei von kurzen 40 bis hin zu ziemlich abenteuerlichen 250 Metern reichen. Man hat bei der Auswahl übrigens verschiedene Scheiben zur Auswahl, nämlich Driver, Midranges und Putters, die verschiedenes Gewicht haben und sich [...]

ben
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